Briefe an Eugen. Warum Henschel?

(Zeichen 9.561) Briefe an Eugen Die Henschel Suche Hallo Eugen, Deine Fragen sind nicht einfach zu beantworten. Aber ich versuche es mal. Die Suche nach Henschel und warum. Als ich am 1. 9. 1970 mein Studium an der dffb begann, war ich 24 Jahre alt. Es gab in der Pommernallee 1 (Berlin 19) im 4. Stock einen Leseraum mit einer großen Filmbibliothek. Und weil ich sehr hungrig war, verschlang ich alles, was sich mir dort bot. Renate Wilhelmi sei Dank.

Ich gehöre zu der Generation, die von ihren Eltern keine oder nur unbefriedigende Antworten bezüglich der Geschichte zwischen 1930 und 1945 bekommen hatte. Noch heute habe ich Fleisch-Sonderkarten, die meine Mutter bis zu ihrem Tode aufbewahrt hat (Fleisch Sonderkarte für 4 Wochen). Auch einen ganzen Stapel FI-Wochenkarten des Landes- und Haupternährungsamt Hamburg).

Auch zwanzig unbeschriebene Postkarten, Deutsches Reich 7 ½ mit dem Aufdruck Gen.-Gouv. Warschau gehören zu den geerbten Sachen aus jener Zeit. Erst viel später habe ich mich an die offenen Fragen wieder erinnert, die damals einfach offen geblieben waren. Es gab so viel Wichtiges zu fragen, da kam die Geschichte der Kinos erst ganz zu Letzt. Es muß so ca. 1985 gewesen sein, als ich beschloss, diese Lücken von damals zu schließen. Warum ich in dieser Zeit anfing zu suchen, weiß ich nicht mehr. Und als ich sie dann gefunden hatte, die Söhne und Töchter jener Kinobesitzer, dann haben sie mir die gleiche Frage gestellt.

Wieso hat es sechzig Jahre gedauert, bis jemand nach unserem Verbleib fragt? Die konnte ich nicht beantworten. Schon zehn Jahre vorher als Student der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin waren mir in der dazu gehörenden Bibliothek in der Pommernallee die Reichskinoadressbücher in die Hand gefallen. Jedes Jahr eine neue Ausgabe.

Da tauchte sie auf: eine Firma mit Namen Henschel. Die hatte in Hamburg und in Lübeck Kinos. Kinos, von denen ich noch nie gehört hatte. Kinos in Hamburg, die ich nicht kannte. Nicht in Bergedorf, wo ich aufgewachsen war und auch nicht in der Hamburger Innenstadt. Grosse Kinos: Kinos mit mehr als 1.500 Sitzplätzen.

Das begann mit Beginn der Filmgeschichte und endete 1940. Irgendwann habe ich dann angefangen zu suchen. Nicht systematisch. Sondern eben nur so nebenbei. Auch wenn es auffällig war, daß diese Firma, die 1930 so groß war und 1952 im Kinoadressbuch für die Westzonen nicht mehr auftauchte. Die Mörder von damals liefen alle frei herum. Eine ganze Generation hatte teilgenommen.

Am Ende waren alle Täter zu Mitläufern erklärt worden. Wer lange genug Krimis liest, weiss um das größte Problem des Mörders und der Mörderin: Das Verstecken der Leiche und dabei insbesondere der Kopf, der sich nicht leicht verstecken lässt. Krimileser sind immer noch auf der Suche nach dem perfekten Mord und der wird mit den neuen technischen Möglichkeiten immer unmöglicher. Und kann deshalb natuerlich auch nicht verfilmt werden.

Anders dagegen ist es, wenn sich ganze Völker auf vielfältige Weise an diesem Mord beteiligen, gemeinsam die Beute teilen und die Leichen gemeinsam verstecken. Dann wird die Sache für jeden Einzelnen schon viel leichter. Dann halten sie alle zusammen. Und wenn es dann auch noch um Leute geht, die man normalerweise nicht wahrnimmt, weil sie selbst in einem Teil des Unternehmens arbeiten, dass man als Kunde nicht wahrnimmt. Oder kennst Du den Menschen, der für die Cinemaxxe die Filme aussucht? Oder gar jenen Menschen, der noch vor einigen Jahren als Besitzer jener Kinos den Zeitungen Interviews gab? Natürlich nicht.

Manchmal begegnen uns die Kassiererin, manchmal der Vorführer, aber schon der Buchhalter ist dem Publikum nicht bekannt. Und noch ein Tatsache aus den Krimis. Verstecken lässt sich etwas am besten, wenn es mit anderen gleichen Sachen zusammenliegt. Fleisch am besten bei Fleisch, Papier bei Papier. Auch diese Erkenntnisse haben eine weite Verbreitung. Wenn man Papier nicht mehr rechtzeitig vernichten kann, dann versteckt man es am besten bei anderem Papier und erfindet Regeln, nach denen es nicht gelesen und nicht veröffentlicht werden darf. Sie nennen es Datenschutz.

Manchmal helfen auch Zugangsregelungen und Gebührenordnungen, die es nur den ganz Hartnäckigen erlauben, ihre Suche fortzusetzen. Im Falle der jüdischen Mitbürger war die Sache einfach. Man brauchte keine Ängste zu haben. Die überlebten, waren froh zu leben und wollten nicht auch noch daran erinnert werden, wie es war als man sie mit dem Tode bedrohte und die anderen waren ermordet worden. Das Papier, mit dem man die Vorgänge von damals hätte aufklären können war verbrannt. Alles verbrannt, so klang es fröhlich.

Als ich aus Brasilien von einem Obernazi namens Adam hörte, der maßgeblich die Enteignung der jüdischen Kinobesitzer in Norddeutschland “vorangetrieben“ hatte, ahnte ich nicht, daß es fast zwanzig Jahre dauern würde, bis ich Richard Adam endlich finden würde. Auf dem Friedhof in Kampen fanden wir seinen Grabstein. Bis zu seinem Tode am 26. November 1967 hatte niemand nach ihm gesucht. Auch, als er noch lebte, wohnte er an Orten, die mir im Traum nicht eingefallen wären. In einem Haus an der Prachtstraße Elbchaussee Nr. 99 [heute Elbchaussee Nr. 454] in Hamburg und in Kampen auf Sylt in der »Villa Paradieschen«.

Richard Adam
Zehn Jahre haben wir nach einem Foto des Täters gesucht, der damals die Enteignung der jüdischen Kinobesitzer in Hamburg (Henschel Film und Theaterkonzern) massgeblich organisiert hat. Dann haben wir seinen Wohnort gefunden. Elbchaussee 451 in Hamburg und anschliessend in Kampen auf Sylt. Beerdigt ist er in Keitum auf Sylt. Ein hübsches Grab mit Blick auf die Nordsee. Einfach ein wenig zu spät zum Suchen. Aber vorher hatte keiner gesucht. Anmerkung 2017. Auf dem gleichen Friedhof liegt auch Heinz Friedrich Reinefarth. Todestag 7. Mai 1979. Letzte Wohnanschrift Stadumstrasse 43, 2280 Westerland

Die Akte aus dem »Wiedergutmachungsprozeß« des Waterloo Kinos in Hamburg enthält einen Brief von diesem Richard Adam. Dort wird er als Zeuge benannt und vernommen. Adam schreibt an das Landgericht in Hamburg:

»Ihre Zeugenvorladung in obiger Angelegenheit (Hirschel gegen Esslen) vom 17. Juli mit dem Poststempel vom 23. Juli erreichte mich heute hier in Kampen a. Sylt, wohin ich seit einiger Zeit meinen Wohnsitz verlegt habe. Ich bin gerne bereit, als Zeuge zu erscheinen, mache Sie jedoch darauf aufmerksam, dass mir dadurch an Fahrtkosten 2. Kl. Eisenbahn DM 54.20 entstehen. Ich bitte Sie, mir diesen Betrag rechtzeitig vorher zuzusenden und zwar an die Adresse Richard Adam, Kampen a. Sylt. Ich sehe Ihrer entsprechenden Nachricht entgegen. Hochachtungsvoll. Richard Adam«

Kampen hatte 2008 – 670 Einwohner und war und ist die reichste Gemeinde Deutschlands. Genauer: Im Hamburger Abendblatt vom 07. Juni 2012 wird der Hausmakler Engel & Völkers zitiert: Der Quadrat Meter Preis bei einem Hauskauf im Kampen beträgt zwischen 28.000 € und 35.000 € pro Quadratmeter. 1952 kommt das Gericht seiner Bitte um eine Vorauszahlung der Fahrkosten nach Hamburg nicht nach. Es wird verfügt, daß er vor einem Richter in Westerland seine Zeugenaussage machen kann. Nur nebenbei: In dieser Zeit ist der Schlächter vom Warschauer Ghetto, Heinz Reinefahrt, der Bürgermeister von Westerland.

Richard Adam befindet sich also in Gesellschaft. Keiner guten. Im Gegenteil, wenn die Justiz 1952 so arbeiten würde, wie man sich das als Laie vorstellt, dann hätte im Gerichtssaal eine Festnahme stattfinden müssen. Aber nein. Die Fahrtkosten werden ihm nicht erstattet, denn von Kampen nach Westerland hätte er auch mit der Inselbahn kommen können, die es damals noch gab.

Richard Adam ist zu dieser Zeit Kinobesitzer in Kiel. Zusammen mit Paul Romahn und Gustav Schümann betreibt er seit vielen Jahren das Capitol Kino am »Dreieckplatz 1« mit 881 Sitzplätzen. Romahn und Schümann haben dieses Kino vermutlich gekauft und bezahlt. Die Vermutung leitet sich aus dem Umstand her, daß der Vorbesitzer, Ewald Stoldt, der am 26. Februar 1935 starb und zwei Gesellschaften hinterließ, die Nord Film GmbH und die Nord Film Theater GmbH auch ein Freund der »neuen Gesellschaftsordnung« war.

In einem Nachruf im Hamburger Anzeiger vom 27. Februar 1935 wird er für seine »hervorragende Gesinnung« gelobt. Ein »Arier« war gestorben. Geschäftsführer zum Zeitpunkt seines Todes war der Rechtsanwalt Dr. Otto Bauer, der in Kinodingen auch bei der Enteignung des »Waterloo Kinos« in Erscheinung getreten ist.

1937 übernahmen dann Paul Romahn und Gustav Schümann das Capitol Kino in Kiel. Sie nehmen den »Ariseur« Richard Adam als Teilhaber in ihre Firma auf. Es steht zu vermuten, daß Romahn und Schümann sich Richard Adam zu Dank verpflichtet fühlten. Immerhin hatte er Ihnen durch die Enteignung, Arisierung genannt, einen Kinokonzern in Hamburg mit zwölf Kinos und einem Jahresumsatz vom Millionen Reichsmark verschafft.

Aus Kiel kommt ähnliches. Die Kaiserkrone ist Theater, Kino, Restaurant und Treffpunkt des Jüdischen Kegelklubs. Sie gehört seit 1923 Josef Ehrlich. Ehrlich ist Jude und wohlhabend. Dazu gibt es eine Zeitungsnotiz, die in dem Buch von Horst Reimers, »Von der Kaiserkrone zum Cinemaxx«, erschienen 1999, so zitiert wird:

„Jetzt in arischem Besitz und unter arischer Leitung“ (KNN-Kieler Neueste Nachrichten vom 11. 1. 1936), die von Reimers so kommentiert wird: “Der Käufer, der das Kino übernommen hat, ist August G. Scepanik, der damit seine Kinotätigkeit in Kiel beginnt.“ (Horst Reimers, S. 230)

Wahrheit sieht anders aus. Kieler Schüler haben 2015 herausgefunden, was tatsächlich passiert ist. Josef Ehrlich wollte sein Kino nicht verkaufen. Der »Käufer« [August G. Scepanik] der Kaiserkrone kannte diese gut. Er war im Restaurant der Kaiserkrone von Josef Ehrlich als Oberkellner angestellt gewesen. Am 31.12. 1935 wird Josef Ehrlich enteignet. Am 9. 11. 1938 verhaftet. Sie nennen es »Schutzhaft«. Am 4. Dezember 1941 nach Riga deportiert. Am 5. Januar 1942 im Lager Riga-Jungfernhof ermordet.

Diese Version gelangte nicht in das Buch »Von der Kaiserkrone zum Cinemaxx« von Horst Reimers. Wie hat es angefangen? Lügen und Schweigen. Informationen keine. Warum, wollte ich wissen. Nun denn, zwanzigtausend Zeichen sollen es sein und spannend. Gar nicht so einfach. Und dann soll es auch noch jemanden interessieren. Alles ist schon lange her.

Doch ist es nie so richtig bekannt geworden. Warum ich eigentlich damals damit angefangen habe, weiß ich auch nicht genau. Einen Film machen? Es war doch so weit weg. Aber es hatte was mit Kino zu tun und dafür interessiere ich mich schon so lange, wie ich denken kann. Eugen, lass es!

Ich kenne Deine Zwischenrufe. Auf der Suche nach dem Fotograf Louis Segall, der das Foto von den Angestellten des Henschel Film & Theater-Konzerns am 1. Mai 1936 gemacht hatte, stelle ich fest, daß sein Verbleib nach 1937 ungeklärt ist. 1936 hat er ein Foto Atelier [zusammen mit Paul Waibel / Paul Weibel] in der Fuhlsbüttler Straße 165 im Erdgeschoß, neben der Schauburg Nord. Außerdem ist er Inhaber des »Atelier Schauburg« in Hmb 15, Süderstraße 73 und wohnt in der Beneckestraße 22. 1937 ist er in die Bismarckstraße 108 umgezogen. [Nebenbei: Auch das Haus in dem der genannte Rechtsanwalt Dr. Otto Bauer 1936 wohnt. Stichwort: Enteignung Waterloo Theater.] Ein Jahr später, 1938, wohnt ein Lilje, O. Prok. in dieser Wohnung.

Im Telefonbuch von 1938 [Handels-, Gewerbe- und Berufsverzeichnis zum amtlichen Fernsprechbuch für den Reichpostdirektionsbezirk] findet sich der Hinweis, das die Firma »Atelier Schauburg« von Louis Segall + Paul Waibel 1938 nur noch einen Inhaber hat und sich jetzt »Atelier Schauburg Inhaber Paul Waibel« nennt.

Das heißt, da muß noch mal gekratzt werden. Die Frau, die ich liebe, mag schon keine fremden Städte mehr mit mir zusammen besuchen. Irgendwann würde ich immer so einen merkwürdigen Drall bekommen und sie in eine bestimmte Richtung zerren und dann wisse sie schon was bald zu sehen sein werde: Ein Kino oder ein ehemaliges Kino. Und nun kommst Du. J.

Briefe an Eugen (LXXXVIII-88) Hannah Arendt

Hallo Eugen

Hallo Eugen, heute eine Postkarte, die ich Dir schicken wollte, was jetzt leider nicht mehr geht, weil Du Dich einfach vom Acker gemacht hast. Also kommt sie jetzt auf diesem Weg zu Dir. Falls jemand diese Karte bestellen will: Es gibt sie bei der Firma: www.discordia-postkarten.de. (Die Bestellnummer ist 1011). Ueber den Preis gibt es keine Auskunft auf dieser Seite. Hier ist ein Bild der Postkarte:

Hallo Eugen, tja, es ist wie so oft. Bei dem Zitat von Rosa Luxemburg war es einfacher. Das ist ja immerhin gedruckt worden. Bei diesem Zitat ist es nun wieder leider so, das verschiedene Varianten: Niemand hat . . . kolportiert werden und gedruckt in einem ihrer Buecher ist es auch nicht. Andrerseits stellt sich die Frage, ist es denn so wichtig, ob sie es wirklich gesagt hat? Und nun kommst wieder Du, J.

Tier Nilpferd
Zeichnung Helga Bachmann

Briefe an Eugen (LXXXVII-87) Fotos

Hallo Eugen

Hallo Eugen, heute wieder nur zwei Fotos, die schon eine Weile bei mir rumdümpelten. Viel Spass, J.

Kaffee trinken und telefonieren in Hamburg St. Pauli.
Hamburg, Zirkusweg, Foto Jens Meyer

Foto Jens Meyer, Baden Baden. Mein Freund Thomas hat geheiratet.
Zeichnung Helga Bachmann
Creative commons.org
cc

Apropos Casablanca Film Echo (30. 08.1952)

Filmecho_1952_Nr._35_vom_1952_08_30_Seite_784_Casablanca

Abschrift aus Film Echo vom 30. August 1952                                                      (Erscheinungsort Wiesbaden)                                                                                                        Filmspiegel auf Seite 784                                     

Besprochen werden:                                                                                                                            Sie tanzte nur einen Sommer (1558) (G.H.)                                                                            Die Todesranch (1559) (wtg.)                                                                                           Dschingis Khan – die goldene Horde (1560) (G.H.)                                                               Die Wochenschauen (1561) (G.H.)                                                                                             Rivalen am reißenden Strom (1562) (G.H.)                                                                       Casablanca (1563) (F.)                                                                                                            Schwarze Trommeln (1564) (G.H.)                                                                                   

Casablanca (1563)                                                                                                                Verleih: Warner Bros.; Länge 2236 m; Spielzeit: 83 Minuten. Regie: Michael Curtiz; Buch: Julius Epstein und Howard Koch; Kamera: Arthur Edeson; Musik: Max Steiner. Darsteller: Humphrey Bogart, Ingrid Bergmann, Paul Henreid, Claude Rains, Sydney Greenstreet, Peter Lorre, Szöke Szakall, Leonid Kinskey, Dooly Wilson.       

Das Thema des Filmes ist schon vom Millieu her dankbar. Es ist in Casablanca angesiedelt, jener abenteuerlichen Umschlagstation zahlloser europäischer Schicksale. Ein geheimnisvoller Mordfall bildet den Kern der Handlung. Eine Spielhölle sowie eine neue Vernichtungswaffe sind auch dabei. Am Ende aber startet ein Flugzeug in das lange gefährdete Liebesglück der beiden Hauptpersonen.  Die Regie von Michael Curtiz ließ die darstellerischen Kräfte voll zur Geltung kommen und vermittelte auf diese Weise starke Eindrücke von der Rollengestaltung her. F.  Verleihprogramm: 1952/53 ― FSK: Jv., Ffr.

Leider gibt es auf der Seite keinen Hinweis auf den Schreiber oder die Schreiberin, die sich F. nennt.

Tier
Zeichnung Helga Bachmann

Fundstücke: Axtmann, Otto

Otto (genannt Horst) Axtmann und Der weisse Hai

PDF Abschrift Otto genannt Horst Axtmann

Tier
Zeichnung Helga Bachmann

Apropos GPS (Günter Peter Straschek)

Klappentext_Handbuch_wider_das _Kino

Die Edition Suhrkamp hat 1975 das Buch von Günter Peter Straschek : „Handbuch wider das Kino“ herausgebracht. Selbst fünzig Jahre nach seinem Erscheinen staune ich über die Fülle seiner Informationen. (edition suhrkamp 446)

Tier
Zeichnung Helga Bachmann

Briefe an Eugen betrifft GPS (LXXXVI-86) (Günter Peter Straschek)

Hallo Eugen

PDF Johannes Beringer zu Günter Peter Straschek

Römische Zahlen

Hallo Eugen, bei der newfilmkritik habe ich im Netz einen Text von Johannes Beringer (Ehemaliger dffb Student wie ich, nur paar Jahre früher) über Günter Peter Straschek gefunden (gleicher dffb Jahrgang 1966). Johannes Beringer hat mir erlaubt, diesen auf unsere Seite hochzuladen, was ich gut finde. Nun hast Du ihn J.

Zeichnung Helga Bachmann

Briefe an Eugen Würzburg-Aumühle (LXXXV- 85)

Hallo Eugen
Römische Zahlen

Hallo Eugen, hier sind (wieder mal) zwei Fundstücke. Eins aus dem Netz und eins aus dem Antiquariat. Das DIN A 5 Büchlein, das in Würzburg -Aumühle gedruckt wurde. Aus dem sich Widersprüche zu dem vor langer Zeit verstorbenen angeblichen Dr. Alfred Bauer, (der mit dem silbernen Bären, die bei der Bildgießerei Hermann Noack in Berlin Friedenau hergestellt werden) ergeben. Seine Doktorarbeit, die er bei dem Professor Wilhelm Laforet geschrieben haben will, der bei Dr. Walter Schubert ebenfalls auftaucht, ja so kommt man leicht ins Stottern. Viel Spass, J.

Berlinale 1971
Ulrich Pöschke (Spio) verleiht Alfred Bauer die Ehrenmedaille der Filmwirtschaft
Zeichnung Helga Bachmann

Walter Schubert 1939

Briefe an Eugen (LXXXIII-83) Reise Kamera

Römische Zahlen

Hallo Eugen, wenigstens das ist uns erspart geblieben. Siehe Lichtbildbühne vom Dienstag, d. 31. Oktober 1933 auf Seite eins links unten

Hallo Eugen

PDF EinFilmgeschenk des Führers

Hallo Eugen, Du hast recht. Man kann es schwer lesen. Dafür noch mal hier eine Abschrift des Textes für Dich: Überschrift:

Ein Filmgeschek des Führers. Gestern mittag erschien unerwartet Reichskanzler A d o l f H i t l e r im Propagandaministerium, um D r. G o e b b e l s noch einmal persönlich zum Geburtstag zu beglückwünschen. Der Reichskanzler hatte gleichzeitig sein Geburtstagsgeschenk mitgebracht: es war – e i n e R e i s e – A u f n a h me – A p p a r a t u r f ü r N o r m a l f i l m . Wir freuen uns darüber, daß unser Filmminister jetzt selbst Gelegenheit zu direktem praktischen Filmschaffen hat.“

Tier
Zeichnung Helga Bachmann

LichtBildBühne 31. Oktober 1933 Reisekamera